Autor: Sailing Robulla

  • Huiuiuiui.

    Huiuiuiui.

    Dieses Gefühl, das das erste Mal in Camaret aufgetaucht ist, ist jetzt wieder da und noch tausendmal stärker. Weil: es ist soweit. Die Geburt ist eingeleitet und gleich (oder so) geht es los. Mein längster Schlag bisher, also nicht nur einhand, sondern überhaupt, waren die 140 Seemeilen von Boulogne-Sur-Mer nach Cherbourg, die ich letztes Jahr…

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  • 100 % – Trip Down Memory Lane

    So, Freunde. Ziel erreicht, alles fertig. Mein 100%  Ziel hatte ich als La Rochelle deklariert. Ich muss gestehen, das war ein wenig geflunkert. Weil eigentlich ist La Rochelle nur der nächste für Robulla erreichbare Hafen in der Nähe meines wirklichen Ziels, dem 670-Seelen-Dorf La-Faute-Sur-Mer. Und selbst das stimmt nicht mal mehr, dann La-Faute-Sur-Mer wurde 2021…

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  • Pornichet und Pornic

    Die Belle-Île im Kielwasser lassend, nahm ich Kurs auf Pornichet. Eine ereignislose aber sehr angenehme Überfahrt. Spannendster Moment war noch, als das Aufpassboot des sich im Bau befindlichen Windparks sich bei mir erkundigte, ob mir die Befahrensregeln bewusst seien. Ich habe kurz mit mir gehadert, ob ich ihm auf Englisch antworten soll „leider nein, weil…

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  • Zweitausendfünfhundert

    Vor zwei Jahren und 6 Tagen hat die Dicke den neuen Mast bekommen. Damit verbunden war die Installation eines neuen Raymarine Instrumenten-Pakets und der Beginn der Aufzeichnungen auf der Logge. Jetzt haben wir beim Segeln zur Belle-Île die 2.500 Seemeilen geknackt, und somit eine halbe Schwalbe (1). Davon sind 95% Einhand gesegelt. Gar nicht übel,…

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  • Ordnung ist das halbe Leben

    Die auf der Robulla am häufigsten getätigte Aussage? „Housekeeping, housekeeping, housekeeping!”Als oller Tollpatsch ist es meinem Überleben dienlich, Stolperfallen möglichst zügig zu entfernen. Schoten sind immer klar um gefiert zu werden und auch Fallen sind sauber klariert. Das Laufdeck ist frei, sodass ich ohne Hindernisse an den Bug gehen kann, und mir eine ggf überkommende…

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  • Ich bin verliebt!

    Ich verstehe jetzt, warum sich die Offshore Regatta Szene Lorient als Basis ausgesucht hat. Das Revier hier ist ein absolutes Träumchen. Das Wasser ist wunderbar blau, die Landschaft abwechslungsreich, Segeln kann ganz einfach oder auch ganz herausfordernd sein – je nachdem, wie man es gerne hätte. Man kann Abends im Stadthafen oder in einer „einsamen“…

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  • #einhand, nicht #einsam

    Zwei der häufigsten Fragen, die mir gestellt werden sind ob meine Art des Segelns nicht einsam sei und ob das nicht hart wäre, so allein. Nun bin ich im „ganz normalen Leben“ Single ohne Kinder. Das bedeutet, dass ich mein Einkommen alleine generiere, dass ich die Miete alleine zahle, dass ich alleine den Haushalt führe,…

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  • Huch.

    Das ist hier irgendwie ganz, ganz krass für mich. Camaret beziehungsweise Brest sind die Orte, von denen aus man die Biskaya überquert. Jetzt stehe ich hier plötzlich vor einer Einhand-Biskaya-Querung und habe keine Ahnung, wie ich da hineingeraten bin. Nun ist die Biskaya nur ein kleiner Teil Atlantik und auch keines der Kaps, aber doch…

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  • Und plötzlich ist alles gut.

    Nach 300sm im Mittelmeer und weit mehr als 1.000sm in der Nordsee und dem Ärmelkanal, endlich meine allerersten Delfine.

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  • Hat mir keiner gesagt!

    Im letzten Post hatte ich über meine Ziele geschrieben. Dabei habe ich ein paar kleinere Ziele unterschlagen. Stationen, die mir am Herzen liegen. In den allermeisten Fällen, aus einem gemeinsamen Grund: Ich habe die letzten drei Jahre einige mir wichtige Crews verfolgt, die die große Reise gestartet haben, auf ihrem Weg nach Süden und davon…

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